Ich bin süchtig! Bist du es vielleicht auch? | Vom Fernweh…

Ich weiß nicht, ob du das auch kennst. Ich hoffe aber, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Wieso auch immer, kann ich es einfach nicht lassen. Fast jeder meiner Gedanken dreht sich um eine Weltreise, um einen Sonnenuntergang am anderen Ende der Welt, um verschiedene Menschen, unterschiedliche Kulturen und Essgewohnheiten. Ich kann nie aufhören, in Erinnerungen zu schwelgen, immer neue Orte auf meine Bucket List zu packen und Reiseblogs zu lesen, die mein Fernweh nur noch größer machen.

Ja, ich bin süchtig. Ich bin süchtig nach Reisen, nach dem Fliegen, nach anderen Betten, in denen ich aufwachen und nach neuen Gegenden, die ich erkunden darf.

Mein Fernweh scheint unstillbar. Manchmal fühlt sich der Tag der Rückkehr nach Hause an, wie von seinem Partner verlassen zu werden, wie ein Loch, das sich in deine Seele bohrt. Dieses Loch muss dann in der „Nacharbeitung“ des Urlaubs gestopft werden. Doch wie mache ich das? Geht das überhaupt, sein Fernweh stillen, wenn man nicht das ganze Jahr unterwegs sein kann? Ich möchte dir heute zeigen, was ich tue, um mein Fernweh und meine Fernsucht zu stillen. In der Hoffnung, dass sie auch dir weiterhelfen werden und du nicht allzu oft von deinem Freund, dem Reisen, verlassen wirst.

1. Reise-Gedanken notieren.

Der erste Tag nach der Ankunft ist, meiner Meinung nach, der Schlimmste. Wie bereits erwähnt, fühle ich mich immer ein wenig verloren. Das Einzige, was ich dann will, ist am Liebsten gleich am Flughafen zu bleiben und in den nächsten Flieger zu steigen. Was mir immer ein kleines wenig hilft, ist meine Gedanken aufzuschreiben. Zu schreiben, was mir gefallen hat und was ich nicht so sehr mochte. Zu vermerken, was ich unternommen habe und was ich beim nächsten Mal anders machen würde. Einfach alle Gedanken, die mir zu meiner Reise einfallen. Das kannst du auch bereits während des Urlaubs tun, wenn du magst – als eine Art Tagebuch quasi.

2. Eigene Fotos anschauen

Passend zu dem in Erinnerungen schwelgen: schau dir die Fotos, die du geschossen hast an. Denn nichts ist näher als das, was du tatsächlich erlebt hast. Deine Aufgabe während des Urlaubs ist es dann aber natürlich, so viele Fotos wie möglich zu schießen. Veranstalte, z.B., ein Event und lade deine liebsten Menschen ein, um ihnen die Fotos zu präsentieren. So hast du nicht nur etwas spannendes zu erzählen, sondern erinnerst dich vielleicht auch an bereits vergessene Momente.

3. Nächste Reise buchen

Ja, es ist immer ein ewiges hin und her. Ich buche eine Reise, trete sie an und buche die nächste. Zugegeben, man muss dafür ein klein wenig Geld zur Seite legen. Doch trotzdem muss Reisen nicht teuer sein. Übernachten kannst du, z.B., in einem Airbnb-Appartement oder bei einem netten Couchsurfer für umsonst. Ich liebe diese beiden Online-Plattformen.

Meine Gedanken zu Airbnb habe ich bereits hier mit dir geteilt.

Über meine Couchsurfing-Momente kannst du hier mehr erfahren.

Wie du das nötige Kleingeld für deine nächste Reise zusammensparst, erfährst du hier.

Und trotzdem: es muss nicht einmal weit weg gehen. Hauptsache du hast etwas, worauf du dich freuen kannst, ein genaues Datum, auf das du hin fiebern kannst.

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4. Reisefotos auf Instagram liken

Ich liebe Urlaubsfotos auf Instagram! Sie machen mir mit jedem Foto noch mehr Lust, weitere Teile dieser Welt zu entdecken. Meine Lieblings-Hashtags sind, z.B., #travel #Wanderlust oder #Fernweh. Besonders toll finde ich es, wenn die nicht nur ein Foto gepostet, sondern auch ein netter Text verfasst wird. So bekommt man als Außenstehender einen Einblick in das Erlebte und fühlt sich als Teil dessen, oder?

Auch das stillt mein Reiselust ein wenig und gibt mir Inspirationen für meinen nächsten Aufenthalt in einem noch unbestimmten Reiseziel auf dieser Welt. Ich dokumentiere meinen Alltag ebenfalls auf dieser sozialen Plattform. Schau doch gerne einmal vorbei.

5. Reise-Filme schauen

Viele Filme, die überhaupt nicht in das gleichnamige „Genre“ fallen, machen mir trotzdem Lust auf Urlaub, auf ins nächste Flugzeug steigen und Lust auf an einem anderen Ort aufwachen. So zum Beispiel der Film Slumdog Millionaire. Du weißt nicht, wie das möglich sein kann? Hier habe ich dir bereits meine liebsten Reisefilme aufgezählt. Unter anderem auch den eben genannten.

Denn ich finde, Filme haben sehr viel mit Interpretation zu tun. Wenn die Kulisse, in der gedreht wurde wunderschön, aber die dargestellte Szene brutal sind, kann der Film mich trotzdem zu meiner nächsten Reise inspirieren.

6. In Flughafennähe Flugzeuge beobachten

Das ist ein Tipp, der nicht an jedem Ort möglich ist. Denn nicht jeder hat die Möglichkeit, schnell zu einem Flughafen zu gelangen. Hier in Berlin gibt es zwei Flughäfen, den in Schönefeld und den in Tegel. Letzterer liegt sogar inmitten des Bezirkes Reinickendorf, am Rande einer Wohngegend und einer Garten-Kolonie.

Jedes Mal, wenn ich hier vorbei fahre, könnte ich eigentlich direkt zum Check-In gehen und den nächsten Flug nach „Wo-auch-immer“ nehmen. Ein vorbeifliegendes Flugzeug lässt mich vom nächsten Urlaub träumen, von unentdeckten Gegenden schwärmen und über zukünftige Ziele nachdenken. Am Liebsten würde ich dort den ganzen Tag stehen und darüber rätseln, wohin welcher dieser Flieger wohl geht. Aber leider muss ich auch anderen Dingen nachgehen – meinem Leben zum Beispiel. Trotzdem ist es immer wieder schön, sich in eine andere Welt zu träumen.

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BLOGPARADE

Dieser Beitrag ist im Rahmen der „Hilfe ich habe Fernsucht“-Blogparade entstanden. Dieser wurde von einer ganz lieben Bloggerin, die im Internet unter dem Pseudonym „Isolde MaReisen“ schreibt, ins Leben gerufen. Auf ihrem Fernsucht-Blog findest du eine Auflistung all der Menschen, die ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten wollten. Schau auf jeden Fall einmal vorbei!

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HAST DU NOCH WEITERE TIPPS ZUM FERNWEH-STILLEN?

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