Darauf solltest du in Sofia achten, um Geld zu sparen – Interrail Tag 1

WERBUNG | Ich wollte schon immer eine Tour durch Europa machen. Irgendwann habe ich gelesen, dass es sogenannte Interrail-Tickets gibt. Hier steigt man eine bestimmte Anzahl an Malen in einem gewissen Zeitraum aus verschiedenen Zügen quer durch Europa ein und aus. Allerdings fand ich das Ticket in deutscher Version immer relativ teuer. Hier kannst du weitere Informationen dazu erhalten und alles wichtige nachlesen.

Durch ein paar Freunde habe ich heraus gefunden, dass es solche Interrail-Ticket auch in der Türkei gibt. Nur, dass es hier Balkan-Flexpress heißt und, in dem Fall, nur für diese Version eingelöst werden kann. Man kann sich in Bulgarien, Rumänien, der Türkei, Griechenland, Albanien, Macedonien, Serbien und Bosnien & Herzogowina aufhalten.

 

Interrail Tag 1 – Sofia

Zunächst ging es um 10 Uhr Abends von Istanbul aus mit einem speziell dafür bereit gestellten Bus zur türkischen Grenze mit Bulgarien. Nachdem wir zwei Stunden später dort angekommen waren, mussten wir uns einer strengen Kontrolle unterziehen. Momentan wird hier, aufgrund der aktuellen Situation, noch intensiver geprüft woher man kommt und wohin man reist.

Nachdem wir überprüft wurden, konnte es endlich Richtung Sofia gehen. Das sollte unser erster Stop werden. Nach einer Fahrt im wohl ältesten Zug aller Zeiten, sind sie in einen moderneren umgezogen, der uns nach 12 Stunden in der Hauptstadt Bulgariens absetzte.

 

Lasst euch nicht ansprechen

Hier angekommen wurden wir von gutem Wetter und einem Mann, der uns an der Information direkt ansprach, begrüßt. Hier durften wir zum ersten Mal die zunächst freundlich wirkende Art der Bulgarier spüren. Sie helfen einem, ohne das man danach fragen muss, verlagen aber gleichzeitig Geld für eine Wegbeschreibung. Ich möchte an dieser Stelle nichts verallgemeinern, denn überall gibt es solche und solche Menschen. Aufgefallen ist uns nur, dass es scheinbar so etwas wie ein Beruf dort ist.

Nach kurzer Rücksprache stellten wir fest, dass es am selben Tag nur einen Zug in Richtung Griechenland gab und dieser bereits 5 Stunden später hätte abfahren sollen. Also musste eine Besichtigungstour in Kurzform herhalten. Mit im Programm war auch eine typisch bulgarische kalte Gurkensuppe.

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Sofia – ja oder nein?

Ich persönlich würde nicht noch einmal nach Sofia reisen. Das könnte an der “netten“ Begrüßung des Mannes liegen, der uns weiterhelfen wollte. Oder an den anderen Männern, die ebenfalls gegen Bares jede Information heraus rückten.

Auch wenn das historische in dieser Stadt auf das Moderne trifft und ein interessantes Stadtbild ergibt, hat mich das nicht vollständig überzeugt. Allerdings habe ich gehört, dass man hier gut weggehen kann. Aufgrund von Zeitmangel konnten wir diesen Spaß leider nicht miterleben.

Trotzdem denke ich, dass Sofia ein guten Knotenpunkt auf der Reise über den Balkan darstellt. Daher könnte ich mir vorstellen, dass auch du auf deiner Tour einen Stop in dieser Stadt einlegst.

 

Das muss man gesehen haben

Trotzdem möchte ich dir natürlich nicht vorenthalten, was Sofia alles zu bieten hat. Da wir nur 5 Stunden Zeit hatten, konnten wir nicht alles Sehenswerte besichtigen. Wir haben uns nur einen ersten Eindruck von der Stadt gemacht.

 

Alexander-Newski-Kathedrale

Besonders auf diese Sehenswürdigkeit sind die Bulgaren sehr stolz. Es ist sozusagen das Wahrzeichen der Stadt Sofia. Zwar wurde der Grundstein bereits um 1882 gelegt, fertiggestellt wurde die Kathedrale allerdings erst um 1912. Sie wurde als Denkmahl an Zar Alexander II. und die bei der Befreiung Bulgariens gefallenen Soladenten errichtet.

 

Banja-Baschi-Moschee

Die größte Moschee Sofias befindet sich direkt auf der Hauptstraße Boulevard Knjaginja Maria Luisa und wurde zur Zeit der osmanischen Herrschaft in Bulgarien erbaut. Zwar ist die Moschee offiziell keine touristische Attraktion, trotzdem können Besucher das Gebäude außerhalb der Gebetszeiten in angemessener Kleidung besuchen.

Banja-Baschi-Moschee

 

Ivan Vazov Nationaltheater

Das nach dem gleichnamigen Schriftsteller benannte Theater befindet sich im Zentrum der Stadt. Vor dem Gebäude befindet sich der Stadtgarten von Sofia und wurde 1923 nach einem Brand stark beschädigt. Nach dem Neuaufbau kam es bei Bombardierungen von Sofia erneut zu Beschädigungen an der Fassade. Zuletzt wurde das Gebäude 1975 restauriert, um einen Kammermusiksaal zu erschaffen.

 

Ein Eindruck der Stadt

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5 Kommentare

  1. Oh wow das sieht ja toll aus. Viel Spaß noch auf deiner weiteren Reise – Interrail ist so spannend !!

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  2. Wie schön! Bin auf den Rest deiner Reise gespannt!
    Ich bin leider nie von Istanbul nach Bulgarien gefahren. Am Anfang gab es noch einen Nachtzug nach Thessaloniki, aber der wurde dann von der Regierung leider abgeschafft.

    1. Izabela sagt: Antworten

      Hallo Jana,
      leider war es wirklich nicht einfach, wieder nach Istanbul zurück zu kommen, da es keine direkten Verbindungen von Griechenland aus gibt. Trotzdem eine spannende Reise 🙂

  3. Danke für den tollen Tipp: Interrail auf und rund um dem Balkan. Ich bin gespannt auf Deine weiteren Erlebnisse und Berichte!
    Ich fand auch das von D aus gekaufte Interrail-Ticket immer zu teuer. Aber das ist spannend.

    1. Izabela sagt: Antworten

      Hallo Bärbel,
      ja, es ist auf jeden Fall eine Wert, diese Reise von Istanbul anzutreten. Ich werde zu den Preisen usw. noch einmal einen gesonderten Beitrag schreiben. 😀

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