Wie dein Traum zur Wirklichkeit wird – Ziele erkennen, Pläne erreichen

…Wenn man viele Pläne hat. Viele Pläne, aber keine Zeit. Keine Zeit sie umzusetzen. Oder ist das nur eine Ausrede? Der Alltag holt einen eben doch ziemlich schnell wieder ein. Sicherlich kennst auch du dieses Gefühl oder? Überall liest man davon, dass man sich trauen soll. Sich trauen, alles hinter sich zu lassen und einfach alle Zelte abzubrechen. Sich trauen, seinen Träumen nachzugehen. Doch wie geht man am besten einem Traum nach?

 

 

Was ist überhaupt dein Traum?

Ist es etwas, was schon lange geplant ist? Oder entstehen sie spontan bei einem Glas Wein mit Freunden? Mag sein. Oftmals kommen Träume spontan in den Sinn und wachsen anschließend. Jeder von uns hat Träume, wie er Geheimnisse hat. Bis man realisiert, dass diese eine Sache das ist, was man möchte, können Jahre vergehen. Die Idee muss reifen. Der Wille muss größer werden. Erst dann können die Gedanken an eine bestimmte Sache zu dem werden, was sie sind: Träume. 

Und wenn man Verpflichtungen hat und nicht einfach die Zelte abbrechen kann? Was ist, wenn man seine Wohnung nicht kündigen und doch ein wenig Sicherheit möchte? Was ist, wenn der Traum so utopisch ist, dass man selbst nicht daran glaubt?

 

Wie setzt man seine Träume

Wenn du hier auf Unsettled Destination gelandet bist, gehe ich davon aus, dass das Reisen dich interessiert. Doch interessiert es dich so sehr, dass du alles dafür hinter dir lassen könntest? Ist Reisen überhaupt dein Traum? Oder welche Pläne hast du für dein Leben? Vielleicht weißt du noch nicht, wohin dein Weg dich führt? 

 

 

Geh tief in dich und stell dir vor, was in 10 Jahren sein wird. Wo möchtest du in dieser Zeit leben? Wie möchtest du leben und mit wem? Vielleicht stehst du in einem Anzug mit deiner Frau in eurem Vorgarten? Oder aber du sitzt im Bully und bewunderst den Sonnenuntergang an einer Klippe? Ich weiß, das ist sehr klischeehaft. Man kann aber nicht leugnen, dass es die Karriere Menschen gibt und eben diese, die das Abenteuer möchten. Wo ordnest du dich eher ein?

Ich persönlich befinde mich seit längerem im Zwiespalt. Gerne würde ich reisen, die Welt entdecken, sofort alle Zelte abbrechen und zum Flughafen fahren. Doch im nächsten Moment holt mich der Alltag ein. Ich lasse diesen Traum hinter mir und konzentriere mich wieder auf „die wesentlichen Dinge“, wie es so schön heißt.

 

Nicht mehr im Alltag gefangen

Also widme ich mich wieder meiner Arbeit und meinem Studium. Oft habe ich das Gefühl, dass diese beiden Tätigkeiten so Zeit intensiv sind, dass ich keine Zeit habe. Keine Zeit, Hobbies nachzugehen. Keine Zeit, nachzudenken. Nachzudenken über meine Träume. Meine Ziele. Meine Wünsche. Ich lebe einfach in die Woche hinein und gehe meinem Alltag nach.

 

 

Dann frage ich mich, ob mein Traum wirklich MEIN Traum ist. Vielleicht täusche ich mich auch einfach nur selbst? Vielleicht scheint mir derzeit etwas anderes wichtiger zu sein? Wenn das alltägliche Leben mich aber einholt, deprimiert mich das, muss ich gestehen. Ich habe das Gefühl, ich sei die einzige, die dem 7-5-Tag nicht entfliehen kann. Offen gesagt ist es bei mir eher ein 7-7-Tag.

Denn im Internet bekommt man vermittelt, dass so viele Leute ihren Traum leben. Es geschafft haben, der Routine zu entkommen und machen, worauf sie Lust haben. Was aber ist, wenn es sich eben nicht um meinen Traum handelt. Wenn ich nach einiger Zeit merke, es ist doch nichts für mich und ich die Routine eben doch möchte. Wie soll man dann zurückkehren, ohne sich Vorwürfe und „ich habe es doch gesagt“-Sprüche anhören zu müssen?

 

 

Phasen der Veränderung

In letzter Zeit denke ich oft darüber nach, was ich im Leben möchte. Man sagt ja, Mitte 20 verändert sich der Mensch noch einmal grundlegend. Irgendwie habe ich Angst davor. Denn ich habe das Gefühl, allein all diese Gedanken sind bereits der Beginn der Neuordnung.

Denn was ist, wenn ich nicht weiß, was ich im Leben will? Was ist, wenn ich gar nicht die Möglichkeit habe, darüber nachzudenken? Was ist, wenn andere Dinge wichtiger sind? In diesem Moment zumindest. Das Erwachsenen Dasein kann einen manchmal echt überfordern. Hat man neben den ganzen Kleinigkeiten, die den Alltag am Ende doch füllen, überhaupt die Zeit zum Nachdenken?

 

 

Leb‘ dein Leben

Immer wieder nehme ich mir vor, mich nicht von anderen beeinflussen zu lassen. Gerade durch Social Media fällt mir dies aber schwer. Ich folge vielen Reisenden und bin mit jedem regnerischen Tag in Deutschland deprimierter. Deprimierter, dass ich nicht am thailändischen Strand, sondern in der überfüllten Bibliothek sitze. Auch, wenn mir die Illusion bewusst ist. Trotzdem stimmen mich diese fröhlichen Bilder aus warmen Ländern nachdenklich – gerade an dunklen, verregneten Herbst- und Wintertagen.

Dann fange ich an über mein Leben nachzudenken. Mich zu fragen, wieso ich dies nicht auch tue. Wieso gehe ich nicht meinem Traum nach? Oder zumindest dem, was ich als meinen Traum identifiziere. So ist das wohl, wenn man viele Pläne hat. Viele Pläne, aber keine Zeit. Keine Zeit sie umzusetzen. Oder ist das nur eine Ausrede? Der Alltag holt einen eben doch ziemlich schnell wieder ein…

 

 

Geht es dir auch so?

Welchen Traum setzt du nicht um?

 

4 Kommentare

  1. Larissa sagt: Antworten

    Ich wusste nicht dass es heißt, Mitte 20 verändert sich der Mensch noch mal grundlegend. Ich bin wirklich gespannt was da auf mich zu kommt. Mir geht es ähnlich. Ich denke viel über meine Träume nach und merke dass ich blockiert bin durch das System. Ich habe keine Zeit für Hobbys. Obwohl ich doch eigentlich „nur“ studiere. In einem halben Jahr bin ich fertig mit meinem Studium und werde endlich mich darum kümmern, ein neues Hobby anzufangen 🙂
    Liebe Grüße
    Larissa

    1. Izabela sagt: Antworten

      In welche Richtung denkst du dabei in Bezug auf ein Hobby?

      Liebe Grüße!

  2. Ein toller Post und sehr inspirierend!
    Ich setzte tatsächlich grade meinen Traum um. Ich habe gekündigt und werde per one way ticket im Februar auf Reisen gehen. Ganz ohne Plan was ich genau machen werde und ganz ohne zu wissen was danach kommt. Einfach los, weg und leben 🙂

    Liebst, Sarah von Belle Mélange

    1. Izabela sagt: Antworten

      Wow, viel Spaß dabei, liebe Sarah! Ich freue mich auf die Beiträge von der Zeit! Wo geht’s als erstes hin?
      Liebe Grüße
      Iza

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